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Montag - 20. Mai 2013 - 15:18
Die vermutlich zentrale Qualität, die schon die Fernsehserie “Star Trek” zu einem der erfolgreichsten SciFi-Unterfangen in der Geschichte der Unterhaltungsindustrie machte, lag wohl von Beginn an in der Figur des Dr. SPOCK (Hachary Quinto): er ist als Vulkanier nur zur rein logischen Deduktion, aber nicht zur emotionalen Bewertung seines Handelns fähig. Damit geht ihm gewissermaßen der ‘human factor’ ab. Interessanter Weise wird er so zur charakteristischsten, komischsten, und auch bedauernswertesten Figur. Durch seine radikale Logik, Prinzipientreue und Geradlinigkeit fällt er nicht selten die besten Entscheidungen – er ist also einerseits der Held. Andererseits kann er einem auch leid tun: weil er die von Emotion und Intuition geleiteten Motivationen und Beweggründe emotional reagierender Wesen wie etwas von Captain KIRK (Chris Pine) und seiner Crew, darunter Spocks Geliebte UHURA (Zoe Saldana), nicht verstehen kann. ... mehr
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Montag - 20. Mai 2013 - 14:44
Wie “Side Effects” läuft auch “Passion” auf einen Akt großangelegter Manipulation hinaus: genau so, wie man lange Zeit glaubt, dass die Dinge stehen, sind sie am Ende nicht… Ein solches Erzählen ist sehr oft, aber nicht immer, mit einer starken Überlast der rationalen Ebene verbunden. Man braucht erzählerisch sehr viel logisches Geschick, um Zusammenhänge so zu verrätseln, dass sie sich am Ende anders darstellen, als sie lange Zeit schienen… (Eine Ausnahme bildet dabei das wohl berühmteste Beispiel für derartiges Erzählen: Hitchcocks “Vertigo” ist deshalb so berühmt geworden, weil trotz der massiven rationalen Betonung des Plots für die intensive Liebesbeziehung der Hauptfigur noch immer viel Platz blieb…) ... mehr
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Montag - 20. Mai 2013 - 13:34
Lange Zeit spielt „Side Effects“ auf der Klaviatur der sozialen Relevanz, die auch schon in Soderberghs „Traffic“ oder „Contagion“ eine große Rolle gespielt hatten. Im Mittelpunkt stehen die Chemie, mit der die heutige Pharma-Industrie zwar einerseits der grassierenden Plage „Depression“ zu Leibe rückt, aber andererseits eben auch massive Nebenwirkungen in Kauf nimmt, was zu entsetzlichen Folgen führen kann. Diese Thematik beschäftigt und beunruhigt die Öffentlichkeit, und entsprechend darf der Film zunächst eine Menge Aufmerksamkeit für sich in Anspruch nehmen. ... mehr
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Samstag - 18. Mai 2013 - 19:15
Der Bayerische Fernsehpreis 2013 für die besten Darstellerinnen und Darsteller in den Kategorien „Fernsehfilm“ und „Serien / Reihen“ geht an Nadja Uhl, Robert Atzorn, Caroline Peters und Charly Hübner. Diese Entscheidung gab die Jury am Freitag, 17. Mai 2013, bekannt. Für den „Blauen Panther“ als beste Schauspielerinnen und Schauspieler gab es insgesamt zwölf Nominierungen. DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013 an Nadja Uhl als beste Schauspielerin in der Kategorie „Fernsehfilme“ für ihre Rollen in Operation Zucker“ (ARD / WDR, BR) + „Der Turm“ (ARD / MDR, BR, NDR, WDR, SWR, RBB) dotiert mit 10.000 Euro ... mehr
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Dienstag - 14. Mai 2013 - 22:09
Ein absolutes Highlight stellt der Kurzfilm CLINT dar, der es immerhin geschafft an 100 (Hundert!) Festivals im In- und Ausland teilzunehmen und dabei 34 Auszeichnungen erhalten hat. Darunter reihenweise Publikumspreise und u.a. das Prädikat "Besonders Wertvoll" der Deutschen Filmbewertung und Medienbewertung (FBW). Dieser Film von Philipp Scholz ist eines von vielen Produktion der The Fu King Production in Hamburg. Der Kurzinhalt könnte nicht trefflicher formuliert sein: ... mehr
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Dienstag - 14. Mai 2013 - 16:48
Lange Zeit ist “Broken Circle” ein Musterbeispiel fürs Erzählen glaubhafter Liebesbeziehungen. Wenn sich DIDIER (Johan Heldenbergh) und ELISE (Veerle Baetens) begegnen, wird das verbindende Element, also die Austauschebene, sofort gut erkennbar. Es ist die Musik, und die damit transportierte Lebensphilosophie, die beide Partner vereint. Von Seiten Elises kommt mit ihren Tattoos ebenfalls eine starke Bindung, auch wenn sich Didier dieser Art von Fetischismus erst mal verweigert. Einmal mehr zeigt sich, wie sehr ideelle Bindungen helfen, um uns emotional mit Figuren zu verbinden. ... mehr
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Montag - 13. Mai 2013 - 12:51
Die FFA-Vergabekommission hat in ihrer zweiten Sitzung dieses Jahres unter Vorsitz von Angela Lipp-Fläxl Fördermittel in Höhe von 5.160.000 Euro für 17 neue Kinoprojekte vergeben – darunter zahlreiche Familienfilme, Komödien sowie eine Musikdokumentation. Insgesamt lagen der Kommission 51 Anträge auf Produktionsförderung vor. Die Höchstsumme von 650.000 Euro erhält die Kinderbuchverfilmung GESPENSTERJÄGER - AUF EISIGER SPUR (Produktion: Lucky Bird Pictures). Der Film nach der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Cornelia Funke um die Gespensterjäger Hedwig Kümmelsaft, Tom Tomsky und das Gespenst Hugo entsteht unter der Regie von Tobias Baumann. ... mehr
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Montag - 13. Mai 2013 - 06:45
Der Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche MB21 und Softwareanbieter MAGIX rufen junge Musikerinnen und Musiker dazu auf, ihre elektronisch erzeugten Kompositionen als Sound für den neuen MB21-Trailer einzureichen. Alle Interessenten können den Trailer auf der Website www.mb21.de runterladen und ihre Tracks bis zum 31. Mai über das Anmeldeformular einreichen. Nach Ende der Einreichungsfrist werden die fünf besten Tracks online präsentiert und es wird öffentlich über den Gewinner der Ausschreibung abgestimmt! Als Preis winkt das Musik-Softwarepaket MAGIX Music Maker 2013 Premium sowie ein Live-Auftritt beim MB21-Festival im November 2013 in Dresden. ... mehr
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Montag - 13. Mai 2013 - 06:39
Die geförderten Projekte laden uns ein zu einer Reise durch Raum und Zeit. Etablierte Filmemacher und Nachwuchsregisseure versprechen uns spannende Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme. Das Gremium 2 der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), zuständig für Projekte mit Herstellungskosten unter 800.000 Euro, vergab am 24. April 2013 Fördergelder in Höhe von 1.214.000 Euro an insgesamt 39 Projekte. Zusätzlich wird die Kinodigitalisierung von vier Hamburger Kinos mit weiteren 144.000 Euro unterstützt. ... mehr
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Sonntag - 12. Mai 2013 - 21:30
Mit einem einstimmigen Votum wurde Andreas Dresen am 7. Mai 2013 vom DEFA-Stiftungsrat zum neuen Stiftungsratsvorsitzenden der DEFA-Stiftung gewählt. Die Nominierung von Dresen für die Mitarbeit im DEFA-Stiftungsrat erfolgte durch den Staatsminister für Kultur und Medien (BKM). Ralf Schenk, Vorstand der DEFA-Stiftung, begrüßt die Wahl Dresens als „vorzügliche Chance, sehr eng mit einem Filmemacher zusammenarbeiten zu können, in dessen Arbeiten die besten Traditionen der DEFA aufgehoben sind und der dem neuen deutschen Kino immer wieder kräftige Impulse verleiht“. ... mehr
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