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Das Filmfest Braunschweig eröffnet heute


Dienstag - 10. November 2009 - 11:18

Das 23. Internationale Filmfest Braunschweig (10. –15. November 2009) startet mit einem echten Heimspiel: Zur Eröffnung zeigt das Publikumsfestival „66/67 – Fairplay war gestern“ von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser. Der Film mit Fabian Hinrichs („Sophie Scholl“) und Christoph Bach („Dutschke“) erzählt von der Freundschaft von sechs Eintracht Braunschweig-Fans und wurde im Sommer 2008 in Braunschweig gedreht. Über 90 Produktionen haben sich für den HEINRICH beworben, den Publikumspreis des filmfests für europäische Debüt- und Zweitfilme. Doch nur zehn Filme können am Wettbewerb teilnehmen. Den Gewinner ermittelt das Braunschweiger Publikum mit seinen Stimmen.


Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, gesponsert von der Volkswagen Financial Services AG, gehen je zur Hälfte an Regie und Verleih. Die deutsche Untertitelung der Wettbewerbsfilme wird von der Fa. Titelbild, Berlin, unterstützt.

66/67 – Fairplay war gestern“ von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser („1. Mai“, „Detroit“), der das Festival heute eröffnet, erzählt von der Freundschaft von sechs Eintracht Braunschweig-Fans. Im Zentrum ihres Lebens und ihrer Freundschaft steht der Eintracht Braunschweig-Fanclub „66/67“, benannt nach dem legendären Meisterschaftsjahr.

Die Clique – hochkarätig besetzt mit Fabian Hinrichs („Sophie Scholl“), Christoph Bach („Rudi Dutschke“) und Maxim Mehmet („Fleisch ist mein Gemüse“) – muss lernen, dass die intensive, unbeschwerte Zeit ihrer Jugend vorbei ist und damit auch die ihrer Freundschaft. Doch nicht jeder ist bereit, sich einzugestehen, dass nicht ihr Verein, sondern sie selbst vor ihren größten Herausforderungen stehen.

Dem Regisseurs-Duo Ludwig & Glaser („1. Mai“, „Detroit“) gelingt ein spannendes und mutiges Drama, das den Moment im Leben ausleuchtet, in dem einem bewusst wird, dass Angriff die beste Verteidigung ist und das Spiel des Lebens länger als 90 Minuten dauert.

Hier das Wichtigste in Kürze:

- Die EUROPA, der mit 10.000 dotierte Hauptpreis unseres Festivals, geht an den britischen Schauspieler John Hurt,

- weitere drei Preise werden auf der filmfest-Gala am 15. November im Großen Haus des Staatstheaters vergeben: der Publikumspreis DER HEINRICH für europäische Debüt- und Zweitfilme (10.000 Euro), der Kurzfilm-Musikpreis DER LEO (2.000 Euro) und der deutsch-französische Jugendpreis KINEMA,

- die Reihe „Musik und Film“ ist dem französischen Komponisten Alexandre Desplat gewidmet,

- VISTAS LATINAS ist unsere Sonderreihe zum aktuellen Lateinamerikanischen Kino,

- Claudia von Alemann hat für uns aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des ICAIC, des kubanischen Filminstituts, ein Programm mit aktuellen Kubanischen Filme kuratiert,

- Hanna Schygulla, EUROPA-Preisträgerin 2007, präsentiert ihren ersten Film, ein Portrait ihrer Freundin, der kubanischen Schauspielerin Alicia Bustamante,

- in der Reihe „Neues Internationales Kino“ zeigt das filmfest u.a. die Deutschlandpremiere des chinesischen Films „City of Life and Death“.


Link: Filmfest Braunschweig

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