Irak 2004, zu einem frühen Zeitpunkt der Besetzung des Irak: Ein Team des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der US-Armee verliert seinen Vorgesetzten, Sergeant Thompson, bei der Räumung einer getarnten Bombe. Der kampferprobte und ruppige Sergeant James soll ihn ersetzen. James, der zuvor in Afghanistan im Einsatz war, ist völlig anders als sein fürsorglicher Vorgänger, und so kommt es während der ersten Einsätze bald zu Spannungen im Team. Sergeant James beweist sich als waghalsiger Draufgänger, der nicht viel davon hält, mit seinem Team zu kommunizieren. Sergeant Sanborn und Specialist Eldridge zweifeln bald, ob sie mit James als Teamleiter die wenigen Tage bis zur Heimreise überleben.
Der Trailer zu THE HURT LOCKER
Während der Beseitigung von entschärften Bomben ziehen sie sogar den Mord an ihrem Vorgesetzten in Betracht. Sanborn zögert, James bemerkt nichts. Kurz darauf gerät das Team in ein Feuergefecht mit Aufständischen. Unter widrigen Bedingungen verteidigen sich die Männer erfolgreich. Diese Erfahrung scheint die Stimmung im Team völlig zu verändern. Wieder in ihrer Basis, betrinken sie sich zusammen, und James offenbart seinen Männern einiges aus seinem Leben. Er ist Vater eines Sohnes, von der Mutter des Kindes ist er geschieden. Außerdem zeigt er ihnen eine Kiste unter seinem Bett, die Teile aller Bomben enthält, die James bisher entschärfte. Diese Kiste enthält zudem seinen Ehering, da die Kiste all das enthält, „was ihn beinahe umgebracht hätte“.
Bei einem Einsatz dringt das Team in ein verlassenes Versteck von Terroristen ein. Dort finden sie den präparierten Leichnam eines Jungen, den James zu kennen glaubt. Seiner Meinung nach handelt es sich um einen DVD Händler, Spitzname "Beckham", mit dem James sich angefreundet hatte. Dem Jungen wurde Sprengstoff implantiert. Das normale Vorgehen wäre, die Bombe durch eine Sprengladung zu vernichten, aber James entscheidet sich, die Bombe zu entschärfen. Er ermöglicht dem Jungen somit ein würdiges Begräbnis. Bei dem Einsatz wird das Team von einem Psychologen im Rang eines Colonels begleitet, der Eldridge beweisen möchte, dass er wie jeder Soldat im Einsatz seinen Mann stehen kann. Er versucht einige Araber zu vertreiben, die dort mit einem Eselskarren Steine abtransportieren. Er spricht die Araber freundlich an, schüttelt ihnen die Hand, beantwortet Fragen nach seiner Herkunft und komplimentiert die Männer äußerst höflich aus der Gefahrenzone. Die Gruppe will bereits abfahren, bis auf den Colonel, der den Arabern nachwinkt, sitzen alle schon im Humvee, als der Colonel von einer von den Arabern dort platzierten Sprengfalle zerfetzt wird. Eldridge findet nur seinen Helm.
James möchte den Tod des Jungen aufklären und versucht, Informationen von einem Mann zu erpressen, der den Jungen kannte. Dieser führt ihn aber auf eine falsche Fährte und verschwindet. Noch in derselben Nacht wird das Team zu einem Einsatz gerufen. Die Männer sollen den Ort eines verübten Bombenanschlags sichern. Dort kommt es zu einem Feuergefecht mit Terroristen, bei dem Eldridge verletzt wird. Eldridge verlässt den Irak für seine Behandlung.
Die letzten Tage und einen letzten Einsatz muss das Team nun zu zweit bestreiten: Ein irakischer Mann wurde an eine Bombe gekettet und den Männern gelingt es nicht, sie rechtzeitig zu entschärfen. Zurück in der Basis bricht Sanborn zusammen. Er erklärt, dass er dem Druck seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen sei. Wieder zu Hause werde er versuchen, eine Familie zu gründen, so Sanborn. Nach ihrer Heimkehr sieht man James beim Versuch seinen alltäglichen Aufgaben nachzukommen. Nach einem gescheiterten Gespräch mit seiner Ex-Frau über seine Zeit im Irak scheint es, dass James sich nicht in der zivilen Welt einfügen kann. Eines Abends erklärt er seinem zweijährigen Sohn, dass es für ihn nur noch eine Sache gebe, „die er wirklich liebe“. In der nächsten Szene sieht man James zurück im Irak; er hat sich für ein weiteres Jahr verpflichtet.