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Sonntag - 12. Mai 2013 - 21:30
Mit einem einstimmigen Votum wurde Andreas Dresen am 7. Mai 2013 vom DEFA-Stiftungsrat zum neuen Stiftungsratsvorsitzenden der DEFA-Stiftung gewählt. Die Nominierung von Dresen für die Mitarbeit im DEFA-Stiftungsrat erfolgte durch den Staatsminister für Kultur und Medien (BKM). Ralf Schenk, Vorstand der DEFA-Stiftung, begrüßt die Wahl Dresens als „vorzügliche Chance, sehr eng mit einem Filmemacher zusammenarbeiten zu können, in dessen Arbeiten die besten Traditionen der DEFA aufgehoben sind und der dem neuen deutschen Kino immer wieder kräftige Impulse verleiht“. ... mehr
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Mittwoch - 23. Januar 2013 - 22:08
Jeanne Moreau wird am 23.01.1928 in Paris geboren. Die Schauspielausbildung beginnt sie 1946 nach dem Abitur. Das erste feste Engagement nimmt sie mit gerade einmal 20 Jahren an der altehrwürdigen Comédie-Française an. Im Anschluss geht sie zum Théâtre National Populaire, wo Regisseur Louis Malle sie in einer Aufführung von Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams sieht und für die Hauptrolle in seinem Debütwerk FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT (1957) auserwählt. Ein Jahr später dreht er mit ihr DIE LIEBENDEN. Nach diesen ersten großen Erfolgen widmet sich Moreau ausschließlich ihren Filmrollen zu. ... mehr
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Dienstag - 08. Januar 2013 - 15:04
Der 1942 in New York geborene Martin Scorsese ist ein großer Stilist des Kinos. Wie kaum ein anderer Regisseur verbindet er genretypische Stories mit einer reflexiven Erzählweise. Das Spektrum seines Œuvres reicht von den experimentellen Anfängen über Dokumentar- und Musikfilme bis hin zum Psychothriller. Zahlreiche seiner Stoffe sind autobiografisch motiviert und handeln von den sogenannten Italianamericans und deren Leben in Little Italy im Süden von Manhattan. Auch der Einfluss von Werken des europäischen Autorenkinos und des klassischen Hollywood-Repertoires ist in Scorseses Filmen erkennbar. ... mehr
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Dienstag - 06. November 2012 - 18:13
Tosender Beifall für großes Kino „Made in Berlin-Brandenburg“ - “Cloud Atlas“, der mit Spannung erwartete Film von Tom Tykwer und Lana und Andy Wachowski, feierte gestern, am 5. November, seine Europapremiere im Berliner CineStar am Potsdamer Platz. Neben den Filmemachern waren u.a. die Darsteller Halle Berry, Tom Hanks, Ben Whishaw sowie die Produzenten Stefan Arndt und Grant Hill vor Ort, um den Film dem begeisterten Premierenpublikum vorzustellen. Das Ausnahmeprojekt ist mit einem Produktionsvolumen in Höhe von 100 Mio. Euro der bislang teuerste deutsche Film und wurde zu großen Teilen im Studio Babelsberg realisiert. ... mehr
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Dienstag - 30. Oktober 2012 - 12:03
Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit der Filmwerkstatt Münster und der Redaktion Graswurzelrevolution mit Peter Lilienthal haben wir ein detailreiches Bild seines politischen Engagements bekommen und ihn der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILM) für die Ossietzky-Medaille vorgeschlagen. Unser Vorschlag wurde von der ILM angenommen und Peter Lilienthal nun am 9. Dezember im Gripstheater Berlin mit der Carl von Ossietzky-Medaille geehrt wird. ... mehr
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Dienstag - 23. Oktober 2012 - 20:14
In »Wild at Heart«, einem Film von David Lynch aus dem Jahr 1990, trägt Nicholas Cage in der männlichen Hauptrolle eine Schlangenlederjacke, die — ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen — nicht erst aus heutiger Sicht von eher zweifelhaftem modischem Wert ist. Wenn diese Jacke im Film angesprochen wird, erklärt ihr Träger jedes Mal, die Jacke sei Ausdruck seiner Individualität und seines Glaubens an die persönliche Freiheit. ... mehr
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Mittwoch - 29. August 2012 - 13:40
Gottfried John kam am 29.08.1942 in Berlin zur Welt. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte er überwiegend in Heimen. 1960 verschlug es ihn gemeinsam mit der Mutter nach Paris, wo er sich unter anderem als Straßenmaler verdingte. In dieser Zeit des „Vagabundierens“ erwachte in ihm der Traum Schauspieler zu werden. Bei der Rückkehr nach Deutschland 1962 stellte sich die Realisierung zunächst als schwierig heraus, wurde John doch die Aufnahme an der Westberliner „Max-Reinhardt-Schule“ verwehrt. Stattdessen begann er sein Fach an der privaten Schule von Marlise Ludwig zu lernen. Nach den Anfängen am Berliner Schiller-Theater ergab sich ab 1965 ein Engagement unter Hans Neuenfels, der mit ihm in Krefeld u.a. Publikumsbeschimpfung von Peter Handke inszenierte. In Heidelberg besetzte er ihn in klassischen Rollen wie Richard III., Macbeth und Robespierre. ... mehr
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Mittwoch - 15. Februar 2012 - 14:19
Alexander Kluge, einer der großen Intellektuellen der deutschen Kulturlandschaft, wird heute 80 Jahre alt. Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, promovierte 1956 über die "Universitäts-Selbstverwaltung" zum Dr. jur., einem Thema, das bald darauf politisch brisant wurde. Er wurde juristischer Berater des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und sehr bald Vertrauter von T.W. Adorno. Anfang der 60er Jahre wurde K. gleichzeitig als Schriftsteller und Filmemacher bekannt: 1962 liest er bei der Gruppe 47 aus dem Band Lebensläufe und veröffentlicht zusammen mit 25 jungen Filmern das Oberhausener Manifest, 1966 erhält er als erster Deutscher nach dem Krieg den Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig für ABSCHIED VON GESTERN mit Alexandra Kluge in der Hauptrolle. ... mehr
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Donnerstag - 02. Februar 2012 - 19:28
Theodoros „Theo“ Angelopoulos war ein griechischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. In seiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Karriere führte er bei 20 Kurz- und Langfilmen Regie. Er zählte zu den profiliertesten europäischen Autorenfilmern und galt als bedeutender Chronist seines Heimatlandes. 1998 gewann er für seinen Spielfilm DIE EWIGKEIT UND EIN TAG die Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Angelopoulos starb am 24. Januar in Neo Faliro, Piräus. ... mehr
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Freitag - 20. Januar 2012 - 12:13
Es ist ein Schock mit Vorankündigung: Der Kodak-Mutterkonzern und seine US-amerikanischen Tochtergesellschaften haben Insolvenz gemäß US-Handelsrecht angemeldet (Chapter 11). Schon länger hatte es Spekulationen über einen solchen Schritt gegeben, nun ist er erfolgt. Und abseits aller ökonomischen Betrachtungen muss man feststellen: Für viele — auch nicht direkt Betroffene — in der Branche hat das eine emotionale Komponente. Viel stärker als bei früheren Pleiten in der Branche, kommt es zu Gefühlsäußerungen und Trauer — obwohl ja die Chapter-11-Insolvenz gar nicht das Ende von Kodak darstellen muss. Viele sehen aber in der Kodak-Insolvenz ein Fanal. ... mehr
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